Rückrundenstart gegen die RR Schattdorf

(dip) Mit dem letzten Heimkampf in der regulären Saison beginnt für die RS Kriessern die Rückrunde zur Winforce Premium League. Die Rheintaler treffen dabei auf die RR Schattdorf, die sich noch berechtigte Hoffnungen auf einen Halbfinalplatz machen kann.

Die Ausgangslage für den zweiten Teil der Meisterschaft präsentiert sich äusserst spannend. Hinter dem souveränen Leader RCW Lions, denen nach einer makellosen Vorrunde der Qualisieg kaum mehr zu nehmen ist, liegen auf den weiteren Plätzen die RS Freiamt (7 Punkte), die RS Kriessern (5 Punkte) die RR Schattdorf und die RR Einsiedeln (je 4 Punkte) sehr nahe beisammen.

Schattdorf in Lauerstellung
Damit ist klar, dass es in der Rückrunde um jeden Zähler geht und der samstägliche Gegner der Kriessern dürfte zur Kenntnis genommen haben, dass die Gastgeber bis anhin nicht so souverän aufgetreten sind, wie man es vielleicht noch vor Saisonbeginn angenommen hat. Die Urner haben sich nach einem eher verhaltenen Start und der Startniederlage gegen die Kriessner mit zwei Siegen gegen die RR Einsiedeln und die RR Hergiswil zurückgemeldet und liegen nun in Lauerstellung nur einen Zähler hinter den Rheintalern. Vor allem der Sieg gegen die Napfringer vom letzten Samstag ist hoch einzustufen, da diese trotz des erstmaligen Einsatzes von Thomas Suppiger und zweiter Leihringer als Verlierer von der Matte mussten. Dies wird den Schattdorfern auftrieb gegen und sie werden alles daran setzen, in Kriessern einen wichtigen Schritt Richtung Halbfinal zu tun.

Taktische Spiele sind vorbei
Die Kriessner kassierten zwar am letzten Samstag gegen den aktuellen Leader Willisau eine Niederlage, dürften diese aber einzuordnen können. Nun allerdings bleibt keine Luft mehr, um weitere taktische Experimente einzugehen. Gegen die Schattdorfer ist ein Sieg gefordert, will man den anvisierten zweiten Tabellenrang nicht schon frühzeitig aus den Augen verlieren. Das Potential ist bei den Rheintalern zweifelsohne vorhanden und Coach Hugo Dietsche dürfte nun wohl auch vermehrt auf seine stärkste Formation zurückgreifen. Grundsätzlich ist der Wille der Kriessner, frühzeitig Nachwuchskräfte ins Fanion-Team einzubauen, zu begrüssen. Nur so kann man sich langfristig in den Topplätzen halten, doch damit muss man auch bereit sein, den einen oder anderen Rückschlag in Kauf zu nehmen. Am Samstag wollen die Rheintaler im letzten Heimkampf der regulären Saison ihrem treuen Anhang aber zeigen, dass sie durchaus noch nicht verlernt haben, wie das Siegen geht.

 

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