Start zur Heimkampfserie in Kriessern

(dip) Die Winforce Premium League geht in die zweite Runde und das ist für die RS Kriessern der Start zu einer Heimkampfserie von fünf Heimkämpfen. Als erstes empfangen die Rheintaler die RS Freiamt in der Kriessner Mehrzweckhalle.

Der samstägliche Gegner hat ein happiges Startprogramm zu meistern. Nachdem man zum Auftakt gegen den Vizemeister aus Willisau antreten musste, geht es nun im zweiten Kampf gegen den Titelverteidiger. Die stark verjüngte Truppe um Coach Adi Bucher ist gefordert. Nach der Auftaktniederlage will man reagieren, um nicht in eine Negativspirale zu geraten.

Umbruch und Verletzungen
Bei den Aargauern kommen zum Saisonbeginn zwei Dinge zusammen, die es jedem Team schwer machen würden. Zum einen wurde die Mannschaft bewusst verjüngt und es fehlt damit an Erfahrung auf höchster Ebene und zum Anderen sind Leistungsträger verletzt, die der jungen Truppe Halt und Struktur geben sollten. Doch wer die Arbeit der Verantwortlichen in Aristau kennt, weiss, dass man trotz aller Widrigkeiten alles daran setzten wird, am Ende der Vorrunde unter den Top 4 zu landen. Die beiden Leihringer, Marc Weber vom NRC Thalheim und Jeremy Vollenweider vom RR Weinfelden sind sicher gute Ergänzungen, aber ebenfalls noch ohne wesentliche Erfahrung in der Premium League und auch die Transfers von Jon Jordan, Manuel Stierli und Reto Bürgisser dürfen in der aktuellen Situation nicht wesentlich zur Entspannung beitragen. Allerdings hat man sich zum Auftakt seine Haut gegen Favorit Willisau teuer verkauft und nur mit 16:20 verloren. Mit Randy Vock und Pascal Strebel stehen zwei Ausnahmekönner im Team, die nur schwer wenn überhaupt zu bezwingen sind und auch die beiden Leutert-Zwillinge müssen auf heimischen Matten nicht viele Gegner fürchten. Dazu kommt mit Michi Bucher ein Ausnahmekönner, der ohne seine gesundheitlichen Probleme, die er aktuell im Griff zu haben scheint, ebenfalls zu den absoluten Siegringern zu zählen ist. So ist also auch am Samstag nicht damit zu rechnen, dass die Aargauer klein bei geben werden und der Titelhalter ist gefordert, sein ganzes Potential abzurufen.

Umstellungen zu erwarten
Die Kriessner, die zum Auftakt mehrheitlich die geforderte Leistung abrufen konnten, dürften im Vergleich zum Saisonauftakt auf einigen Positionen umstellen. Standen die Leihringer zum Auftakt allen Teams zur Verfügung, da die Challenge League noch ruhte, werden wohl die meisten Athleten aus diesen Vereinen zum Saisonauftakt in der zweithöchsten Liga bei ihren Stammvereinen eingesetzt. Dies dürfte auch für Urs Wild und Isa Usupov gelten und so ist Coach Hugo Dietsche gefordert, diese zwei Plätze neu zu besetzen. Ramon Betschart, der zum Auftakt wegen eines Kadereinsatzes fehlte, steht ebenso wie Philipp Hutter wieder zur Verfügung und bietet dem Coach eine willkommene Alternative in den oberen Gewichtsklassen. Die Kriessner freuen sich auf den Saisonauftakt vor heimischem Anhang und hoffen auf zahlreiche und lautstarke Unterstützung in der Kriessner Mehrzweckhalle.

 

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